“Ich habe mich auf den Weg gemacht. Ich bin unterwegs.
Ich bin mitten in einem großen Abenteuer gelandet.
Schaffen mit Ton - das bedeutet, Zufällen ausgeliefert sein, erleben, erfahren, entdecken.
Jede Entdeckung, die man selbst macht, jede Erfahrung, die man selbst gewinnt,
ist ein schöpferischer Vorgang.”

 

Kreuzpunkte des Wegs:

Schritte nach außen nach ein paar Jahren des Schaffens im Verborgenen (Jahre des reinen Experimentierens)

2000: Eröffnung meiner Werkstatt

2000: 1. Ausstellung in der Villa Wart

2001: 2. Ausstellung in der Villa Wart

2003: Erweiterung und Umzug der Werkstatt. Aufbau einer regen Kurstätigkeit mit Kindern und Erwachsenen

2006: Allmähliche Neuorientierung hin zu mehr Einfachheit und zu ursprünglichem Schaffen. Das heißt: Suche nach Lehm und Ton aus der Umgebung und Verarbeitung des in der Natur gefunden Materials, Bau eines Holzbrennofens und eigene Herstellung von Glasuren aus Lehm und Asche. Dieser Prozeß ist noch lange nicht abgeschlossen, falls man denn überhaupt jemals von einem Abschluß sprechen bzw. diesen anstreben kann. Es ist ein Weg, der jeden Tag Neues bringt.

Anfänge des Holzofenbaus

Ein Feuermacher sitzt noch ziemlich ratlos davor

Erster nächtlicher Brand bis zum Morgengrauen

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Der Feuermacher blickt noch immer ratlos und sinnt nach Verbesserungen

 

2. Brandnacht im Juli 2011

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Feuermacher, Mensch und Tier feiern gemeinsam einen kleinen Fortschritt. Nach durchfeierter und durchbrannter Nacht ist so manch einer hundemüde.Und manch einer kommt nicht zur Ruhe und tigert grübelnd herum. Leider kann ich noch keine Werke zeigen, denn für einen Glasurbrand (Asche/Lehm) hat die Temperatur noch immer nicht gereicht.

Aber dann - nach einigen Jahren - endlich Nägel mit Köpfen:

Einweihung des Zephyr-Holzbrennofens im August 2019

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Herstellung verschiedener Asche/Lehm-Glasuren

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Tonkügelchen zum Draufstellen der Gefäße im Ofen, Schälchen mit Salz, die dann in den Ofen dazu gestellt werden, glasierte Gefäße und Brennholz stehen bereit. Und die Suppe köchelt auch schon....

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Am späten Vormittag starten wir den Brand, feuern den ganzen Tag und die ganze Nacht bis zum Sonnenaufgang.

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Die Reduktionsflamme am Morgen und kräftiges Frühstück

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Am Abend öffnen wir den Ofen und die Asche (nur eine Schaufel voll!) wird rausgeholt

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